quinta-feira, 17 de setembro de 2009

Senado aprova projeto que agiliza extradição de estrangeiros

17 de setembro de 2009 • 01h10

O Senado aprovou nesta quarta-feira um projeto que prevê a participação da Organização Internacional de Polícia Criminal (Interpol) nos pedidos de prisão preventiva e de extradição de estrangeiros no Brasil. A decisão foi tomada nesta quarta-feira pela Comissão de Constituição, Justiça e Cidadania (CCJ), que aprovou, em caráter terminativo, alteração no Estatuto do Estrangeiro com o objetivo de agilizar as condições de prisões e extradição. As informações são da Agência Senado.

Pela atual legislação, a extradição somente pode ser solicitada por autoridade competente, agente diplomático ou consular do Estado requerente.

Pelo projeto acolhido, o Estado interessado na extradição poderá, antes da formalização do pedido, requerer a prisão preventiva do extraditando. Prevê ainda que a Interpol possa requerer a prisão temporária de estrangeiro pelo prazo de até 30 dias.

A lei em vigor não prevê a participação da Interpol no processo. Determina que, em caso de urgência, a prisão preventiva pode ser pedida, desde que solicitada por autoridade competente. O pedido deve informar o crime cometido e fundamentar-se em sentença condenatória, auto de prisão em flagrante, mandado de prisão ou ainda fuga do indiciado.

O projeto determina que a extradição de estrangeiro poderá ser concedida se formalmente requerida por Estado soberano para fins executórios de ação penal.

O documento também prevê que o Ministério das Relações Exteriores remeta o pedido de extradição ao Ministério da Justiça para análise dos requisitos formais.

Segundo o projeto, nenhuma extradição será concedida sem o prévio pronunciamento do STF sobre sua legalidade e procedência, não cabendo recurso da decisão.

Redação Terra

Dois ataques aéreos deixam 87 mortos e 40 feridos no Iêmen

Dois ataques da força aérea do Iêmen causaram 87 mortos e 40 feridos em um acampamento de refugiados das zonas de conflito com xiitas do norte do Iêmen, informaram testemunhas.

Segundo fontes tribais, os bombardeios aconteceram na tarde dessa quarta-feira na província de Omrán, ao noroeste de Sana, e entre as vítimas há mulheres, crianças e idosos, que viviam em condições precárias no acampamento.

Trata-se do pior ataque desde o começo da ofensiva do governo do Iêmen contra os rebeldes xiitas do norte do país, que começou no dia 11 de agosto.

O ataque foi dirigido contra o acampamento, formado por barracas de plásticos e materiais descartáveis, pelo que as fontes não descartaram que a aviação iemenita pensasse que se tratava de rebeldes em lugar de refugiados.

A zona se chama Alaadi em Harfsufian e nela os refugiados regularmente se encontram encurralados entre os enfrentamentos. O assentamento está perto de uma estrada controlada pelos rebeldes que une Harfsufian com a próxima província de Al Jawf.

Nem o governo do Iêmen nem seu Exército se pronunciaram sobre os fatos. Os enfrentamentos entre rebeldes xiitas do norte, seguidores do clérigo Abdel Malek al Huti, começaram em abril de 2004 após acusarem ao Governo de Sana de ignorar as reivindicações da população local.

Fonte: Terra Networks

terça-feira, 15 de setembro de 2009

Asylrecht Europäisches Recht und griechische Praxis

13. August 2009 Am 20. Oktober 2007 verließ Kaveh P., ausgestattet mit gefälschten Papieren, sein Heimatland, die Islamische Republik Iran, mit einem Flugzeug von Teheran in Richtung Istanbul. Monate zuvor war der schmächtige Mann Ende zwanzig, ein gelernter Tischler, untergetaucht, nachdem Revolutionswächter seine Wohnung durchsucht hatten, als er gerade nicht zu Hause war. P. hatte an einer Gedenkveranstaltung auf dem Khawaran-Friedhof im Südosten Teherans teilgenommen. Dort hatte das Regime im Sommer 1988 die Leichname hingerichteter politischer Gegner anonym vergraben lassen; Hunderte, möglicherweise Tausende liegen dort, unter ihnen auch der Onkel von P. Ein stiller Protest unter den wachsamen Augen des Regimes - nun fürchtete er die möglichen Folgen.

Er wollte nach Deutschland, nach Frankfurt am Main, wo seine Eltern als anerkannte Flüchtlinge leben. Sein Weg führte von Istanbul nach Athen. In der griechischen Hauptstadt blieb P. einige Tage, ehe Verbindungsleute die Weiterreise nach Frankfurt organisiert hatten. Nach der Landung am 25. Oktober fielen dort - noch auf dem Rollfeld - bei einer Kontrolle die gefälschten Papiere auf. P. gab sich, so berichtet das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main in seinem Urteil in der Sache „Kaveh P. gegen Bundesrepublik Deutschland“ vom 8. Juli dieses Jahres, „gegenüber der vernehmenden Bundespolizei als Asylsuchender zu erkennen“, der Iran „aus Furcht vor drohender politischer Verfolgung“ verlassen habe.

Aus dem Einzelfall P. könnte der Präzedenzfall P. werden

Dieses Urteil, das das Aktenzeichen 7 K 4376/07.F.A(3) trägt, macht das nun folgende Asylverfahren zu einem besonderen Verfahren, an dessen Ende aus dem Einzelfall P. der Präzedenzfall P. werden könnte - mit Bedeutung insbesondere für die Anwendung der sogenannten Dublin-II-Verordnung vom 18. Februar 2003: Demnach ist derjenige EU-Mitgliedstaat für die Prüfung des Asylantrags zuständig, in den der Flüchtling oder Migrant zuerst eingereist ist. Wird der Antrag in einem anderen Land gestellt, kann dieses den Betreffenden dorthin abschieben oder von einem Selbsteintrittsrecht Gebrauch machen und so das Verfahren an sich ziehen.

P. ist in Deutschland und, soweit bekannt, auch in ganz Europa der erste Asylbewerber, dem ein Gericht das Recht auf ein Verfahren im Zielland - Deutschland - zuerkannt hat, obwohl er schon abgeschoben worden war. Dass es dazu kam, liegt, daran lässt das Frankfurter Urteil keinen Zweifel, an den Bedingungen, unter denen Asylverfahren in dem EU-Mitgliedstaat ablaufen, über den P. nach Deutschland gelangte. Dass gerade P. dieser Vorreiter wurde, liegt daran, dass er Verwandte in Deutschland hat: Seine Eltern schalteten die Hilfsorganisation Pro Asyl sowie die Rechtsanwältin Ursula Schlung-Muntau ein, die entschieden, ein Musterverfahren zu versuchen. Denn der Fall P. ist aus ihrer Sicht auch ein Fall Griechenland. Berichte über Zehntausende Asylanträge, die nicht bearbeitet werden, über mittel- und obdachlose Migranten und Flüchtlinge auf den Straßen von Athen sind Legion. Im Juli zerstörten Planierraupen ein Lager in der Hafenstadt Patras, wo vor allem Afghanen gehaust hatten. „Die Auswirkungen dieser Situation hat Herr P. exemplarisch erlebt“, sagt Frau Schlung-Muntau.

Unter Hinweis auf die Zuständigkeit Griechenlands lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Dezember 2007 den Asylantrag des Iraners ab. Auch ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Frankfurt blieb erfolglos: Zwar empfahl das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) dem Gericht, bei Rückführungen nach Griechenland sehr vorsichtig vorzugehen, wenn nicht im Einzelfall der Zugang zu einem fairen Verfahren und angemessene Aufnahmebedingungen garantiert würden. Es gebe dort 40 000 unbearbeitete Anträge; im Jahr 2006 hätten in Griechenland 528 Iraner einen Asylantrag gestellt, nur acht von ihnen sei der Flüchtlingsstatus zuerkannt worden. Insgesamt seien in dem Jahr nur 64 Personen als Flüchtlinge in Griechenland anerkannt worden, eine Quote von 0,61 Prozent. Auch habe Griechenland immer noch keine Mindestnormen für die Aufnahme von Asylbewerbern erlassen; so gebe es kaum eine Chance, eine Unterkunft zu erhalten. Asylverfahren würden „abgebrochen“.

Doch das Bundesamt wies auf Zusicherungen der griechischen Stellen hin; auch werde die deutsche Botschaft in Athen informiert, um das Verfahren zu beobachten. Diese Argumente reichten dem Verwaltungsgericht damals aus. Am 23. Januar 2008 wurde P. nach Griechenland überstellt.

Essen gab es nur sporadisch

In der Kanzlei seiner Anwältin berichtet Kaveh P. mit Hilfe eines Übersetzers, wie er am Flughafen von Athen sofort in Gewahrsam genommen wurde. 16 Personen seien auf engem Raum zusammengepfercht gewesen. Man habe auf dem Boden schlafen müssen, nur sporadisch zu essen bekommen, die Toilette sei verdreckt gewesen. Schon am ersten Tag nach der Ankunft wurde P. zu den Gründen seiner Ausreise befragt, zusammen mit neun oder zehn weiteren Personen, ohne offiziellen Übersetzer und ohne Rechtsbeistand. Eine Beamtin richtete ihre Fragen auf Englisch an einen Afghanen aus der Gruppe, der etwas Farsi sprach und für P. übersetzte. P. sagte etwas, der Afghane gab etwas weiter, die Beamtin schrieb etwas auf Griechisch nieder. Schon nach drei bis vier Minuten unterschrieb P. ein Formular.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt stellt in seinem Urteil fest, dass diese Anhörung für das gesamte Asylverfahren des P. in Griechenland maßgeblich gewesen wäre - und dass die Umstände der Befragung nicht griechischem Recht, „geschweige denn“ europäischem Recht entsprachen. Eine griechische Anwältin, von den deutschen Helfern eingeschaltet, spürte P. schließlich am Flughafen auf; das Erste, was sie ihm brachte, war eine Zahnbürste. Sie erreichte auch, dass P. freigelassen wurde, nach zehn Tagen Haft. Er bekam die „Rote Karte“, die ihn als Asylantragsteller mit einem auf sechs Monate befristeten legalen Status auswies.

Arbeiten durfte er damit nicht, eine Unterkunft wurde ihm nicht zugewiesen, Hilfsleistungen gab es nicht. P. schlief mal im Park, mal für fünf Euro je Nacht in verlassenen Häusern, die demnächst abgerissen werden sollten. Das Geld verdiente sich P. als Straßenmusiker, er spielte Gitarre, ein anderer sang, man bot Flamenco. Meist verjagte sie die Polizei. Als er in der zentralen Ausländerbehörde in der Petrou-Ralli-Straße 24, wo Tausende Migranten und Flüchtlinge meist vergebens auf Termine warten, seine „Rote Karte“ verlängern lassen wollte, warf ihm ein Beamter das Papier vor die Füße und fragte wütend, was er denn hier wolle.

„Ich war glücklich, wenn ich einmal am Tag etwas zu essen bekam“, sagt P. Auch war er ständig in Sorge, nach Iran zurückgebracht zu werden - schließlich hatte er die Gründe seiner Flucht nicht darlegen können. Eine Postadresse - für das Verfahren von essentieller Bedeutung - hatte P. erst, nachdem er jemanden dafür bezahlt hatte, sich als dessen Untermieter ausgeben zu dürfen.

Das Ermessen „auf Null reduziert“

Derweil machten seine Helfer in Deutschland mobil: Für die Klage gegen die Ablehnung des Asylantrags fertigte Pro Asyl ein Gutachten zur aktuellen Situation der Asylsuchenden in Griechenland, berichtete unter anderem von ungeklärten Todesfällen unweit der Petrou-Ralli-Straße. Der Menschenrechtskommissar des Europarats, Thomas Hammarberg, sah „schwere, systemische Defizite in der griechischen Asylpraxis“. Der griechische Ombudsmann rügte, dass seit Ende September 2007 die Ausländerbehörde keine Asylanträge mehr annehme. Und das UNHCR, auf dessen Stellungnahme sich das Verwaltungsgericht maßgeblich stützte, sah für „Dublin-Rückkehrer“ an nahezu allen Stellen des Asylverfahrens schier unüberwindbare Hürden und Hindernisse. Zur mündlichen Verhandlung am 8. Juli wurde P., der das nach eigenem Bekunden „nicht mehr erwartet hatte“, nach Deutschland eingeflogen - und kann nun einstweilen hier sein Asylverfahren weiter betreiben.

Denn die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts sah angesichts der Fülle der Berichte das Ermessen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge „auf Null reduziert“ und verpflichtete Deutschland zum Selbsteintritt. Deutschland müsse P. ein den EU-Richtlinien entsprechendes Verfahren gewähren, da zu erwarten sei, dass er es in Griechenland nicht bekommen werde - eine Begründung, die für eine Vielzahl von Fällen Gültigkeit beansprucht. Seit dem vergangenen Freitag läuft nun die Monatsfrist, innerhalb deren das Bundesamt entscheiden muss, ob es gegen das Urteil vorgehen und zunächst einen Antrag auf Zulassung der Berufung stellen will - freilich mit dem Risiko, dass eine bestätigende Entscheidung einer höheren Instanz noch größere Strahlkraft entfalten würde.

P. wohnt mittlerweile in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber im Landkreis Bergstraße im Süden Hessens. Wenn er in Deutschland bleiben darf, sagt er, würde er gern Musik studieren.

Von Friedrich Schmidt

Fonte: Faz.net (Frankfurter Allgemeine)

quinta-feira, 3 de setembro de 2009

Brasil é destaque em relatório do Comitê para Refugiados dos EUA

Brasil, Equador e Costa Rica foram indicados como os melhores países do mundo para refugiados, segundo a Pesquisa Mundial de Refugiados 2009 do Comitê para Refugiados e Imigrantes dos Estados Unidos (USCRI, na sigla em inglês).

Do lado oposto estão Tailândia, África do Sul, Gaza, Malásia, Quênia, Egito e Turquia – lugares onde vigoram violações aos direitos humanos e prevalece a falta de assistência adequada para as populações refugiadas.

A organização, que há cerca de 100 anos é uma das vozes mais ativas na defesa internacional dos direitos dos refugiados, publica o estudo anualmente. Os países, que constam na pesquisa, são avaliados segundo critérios como proteção física, prisão, acesso à Justiça, liberdade de movimento e direito a emprego.

Citando números do ACNUR (Alto Comissariado das Nações Unidas para Refugiados), o relatório indica que no Brasil foram registrados 21.400 refugiados e solicitantes de asilo, em 2008. A maioria deles, vindos da Colômbia e Angola.

O texto ressalta que “refugiados recebem documentos que asseguram seu direito de permanecer no Brasil, tem direito a documentos de identidade, como qualquer estrangeiro que resida legalmente no país”.

Outros pontos positivos destacados são os direitos dos “solicitantes de refúgio presos por acusação de algum crime terem acesso a um advogado do Estado” e “a inexistência de campos de refugiados no país, há liberdade de movimento e os refugiados podem se estabelecer onde quiserem”. A exceção é o programa de reassentamento do governo brasileiro com o ACNUR, que atende apenas colombianos e um grupo de 117 palestinos que vieram para o país em 2007, e estabelece cidades pré-determinadas para receberem os refugiados, de acordo com quesitos de assistência e adaptação.

A maior parte dos refugiados acolhidos no Brasil escolhe viver em áreas urbanas e aqueles que querem fazer viagens internacionais podem fazer a solicitação ao CONARE, se puderem arcar pessoalmente com suas próprias despesas de viagem. A nacionalidade brasileira, no entanto, só pode ser adquirida após quase 10 anos de residência no Brasil.

Em relação ao acesso ao mercado de trabalho, a pesquisa mostra que os refugiados também desfrutam dos mesmos direitos trabalhistas que os cidadãos brasileiros. Podem ter contas bancárias e serem donos de propriedades.

Por outro lado, setores econômicos barrados a estrangeiros em geral, como mineração, mídia e transporte, também são restritos aos refugiados. “E a demora no recebimento de documentos de identidade nos Estados do Amazonas e São Paulo tornam mais difícil o acesso dos refugiados ao crédito”.

Dificuldades essas que passam longe da dura realidade que refugiados encontram em outros países. No ano passado, a Marinha da Tailândia devolveu para o mar dezenas de barcos cheios de refugiados vindos de Myanmar. Na África do Sul, ataques xenofóbicos mataram dezenas de estrangeiros e levou milhares a deixarem suas casas.

Em Gaza, uma ofensiva israelense matou 1.400 palestinos, a maioria civis. Na Malásia, refugiados deportados são vendidos como mão-de-obra escrava. No Quênia, permanece a superlotação dos campos de refugiados, mantidos há décadas para acolher somalianos e cada vez são mais freqüentes os casos de deportação forçada, violência e corrupção na fronteira entre os países.

No Egito, policiais atiraram e mataram mais de 30 imigrantes africanos que tentavam cruzar a fronteira para Israel. Enquanto a Turquia manteve a política de deportar centenas de solicitantes de asilo de volta para seus países de origem, sem qualquer garantia de proteção. Em um episódio, quarto pessoas morreram afogadas ao serem forçadas a nadar por um rio de volta ao Iraque.

Para ler o relatório: http://www.refugees.org/FTP/WRS09PDFS/BestandWorst.pdf

Le HCR aide des rapatriés sans-abri dans une région aride du nord de l’Afghanistan

Aujourd'hui : vendredi 4 septembre 2009
Articles de l'UNHCR
Le camp temporaire est situé dans une région isolée et aride au nord de l'Afghanistan. © HCR/W.Schellenberg
Le HCR aide des rapatriés sans-abri dans une région aride du nord de l’Afghanistan

MAZAR-E-SHARIF, Afghanistan, 2 septembre (HCR) – L'agence des Nations Unies pour les réfugiés a établi un camp de tentes dans une région déshéritée et aride du nord de l'Afghanistan, qui permettra d'héberger des centaines d'Afghans qui étaient des réfugiés de long terme et qui sont rentrés dans leur pays d'origine ces dernières semaines.

Quelque 650 réfugiés ont été rapatriés depuis un camp situé en Iran le mois dernier et quelque 880 autres devraient rentrer à la mi-septembre. La plupart d'entre eux sont des nomades kuchis appartenant à l'ethnie baloch et un grand nombre ont fui vers l'Iran durant l'occupation soviétique de l'Afghanistan de 1979 à 1989.

Les rapatriés ont été transférés depuis le camp de Bardsir dans la province de Kerman au sud-est de l'Iran vers une installation temporaire comportant des tentes et établie par l'agence des Nations Unies pour les réfugiés dans le district de Sozma Qala, situé dans la province de Sar-e-Pol au nord de l'Afghanistan.

Les rapatriés étaient originaires de cette région, néanmoins leurs maisons ont été détruites ou elles se sont écroulées par manque d'entretien depuis toutes ces années. Les autorités locales ont alloué un terrain pour que les rapatriés puissent être abrités pendant que le HCR, ses partenaires et les autorités locales travaillaient sans relâche dans des conditions sécuritaires, logistiques et environnementales hostiles pour établir le site et y apporter de l'aide.

« Les réfugiés défient la nature avec leur détermination sans faille à recommencer leur vie, en rentrant dans cet endroit isolé et aride », a indiqué Aurvasi Patel, le chef du bureau du HCR à Mazar-e-Sharif. « Avec l'arrivée proche de l'hiver, la réintégration de ces familles sera un défi majeur. »

« Monter des tentes dans un camp de transit et fournir des services essentiels [eau, éducation et santé] dans une région aussi déshéritée a constitué un défi majeur », a indiqué Alessandra Morelli, déléguée par intérim du HCR en Afghanistan, ajoutant que l'opération avait pu se réaliser grâce à un véritable travail d'équipe.

D'autres partenaires ont participé à cette opération, y compris l'Organisation mondiale de la santé, le Fonds des Nations Unies pour l'enfance, l'Organisation internationale pour les migrations et le Programme alimentaire mondial (PAM). Le Gouvernement italien a également financé un pont aérien pour acheminer l'aide vers le camp, incluant des tentes équipées pour l'hiver, des batteries de cuisine et des entrepôts mobiles. L'aide est arrivée dimanche dans la ville de Mazar-e-Sharif au nord du pays.

Pendant ce temps, le HCR examine des problèmes et des défis de plus long terme pour la population rapatriée, y compris des besoins dans les domaines du logement, de l'eau et des moyens d'existence. Dans le cadre d'un accord de coopération avec l'agence pour les réfugiés, le PAM fournira aux rapatriés des vivres et des opportunités d'activités génératrices de revenu via des projets 'vivres contre travail'.

« L'installation est une solution temporaire pour permettre aux personnes d'avoir un abri alors qu'elles reconstruisent leurs maisons dans des villages voisins », a expliqué Alessandra Morelli du HCR. De nombreuses maisons ont été détruites par le conflit, alors que d'autres se sont dégradées du fait de nombreuses années de négligence.

Le HCR réexamine son programme de pays en fonction de l'évolution de la situation en Afghanistan, qui est le théâtre d'une tendance croissante au déplacement, y compris des rapatriés qui ne peuvent pas rentrer dans leur village d'origine et qui ont besoin d'une réponse d'urgence.

Pour en savoir plus...


Consultez notre dossier spécial sur l'Afghanistan :


Consultez les chapitres de notre Appel Global 2009 (PDF) concernant :

Publié le 3 septembre 2009
Articles de l'UNHCR

http://www.unhcr.fr/cgi-bin/texis/vtx/news/opendoc.htm?tbl=NEWS&id=4a9fe2d04

sábado, 29 de agosto de 2009

Julgamento de Cesare Battisti está previsto para setembro

O ex-ativista é acusado de ser o responsável pelas mortes de quatro pessoas durante os anos de chumbo da Itália, quando militantes de esquerda se armaram para combater o governo.

De acordo com o STF, durante o julgamento, os ministros do Supremo irão decidir se autorizam ou não a extradição de Cesare Battisti para seu país.

Para tal, deverá ser levado em conta o refúgio político concedido pelo ministro da Justiça, Tarso Genro, ao ex-ativista em janeiro deste ano.

Na audiência, o Supremo deverá avaliar se a concessão do refúgio anula ou não o pedido de extradição apresentado pela Itália.

Battisti foi preso no Rio de Janeiro em março de 2007, em uma operação que contou com a participação da Interpol e das polícias da Itália, do Brasil e da França. Desde então, o italiano está preso na Penitenciária da Papuda, no Distrito Federal.

Pedido
Membros do grupo brasileiro de apoio ao italiano Cesare Battisti exigiram nesta terça-feira do presidente do STF, Gilmar Mendes, a libertação “imediata” do ex-membro da organização Proletários Armados pelo Comunismo (PAC).

“Dissemos ao ministro Mendes que Battisti tem que ser liberado já”, disse a militante e ex-presa política Rosa Fonseca.

Fonseca e Maria Luiza Fontenele, ex-prefeita de Fortaleza, Ceará, se reuniram nesta terça-feira com Mendes. “Na conversa Mendes no disse que o caso de Cesare será julgado em 9 de setembro”, contou a militante.

Fonte: Último Segundo

sexta-feira, 3 de julho de 2009

Brasil anistia estrangeiros em situação irregular.

Brasil anistia estrangeiros em situação irregular
Ministério da Justiça diz que cerca de 50 mil pessoas poderão ser beneficiadas
O presidente Luiz Inácio Lula da Silva sancionou, na tarde de hoje, o Projeto de Lei 1.664-D, de 2007, a chamada Lei da Anistia Migratória, que autoriza a residência provisória de cidadãos estrangeiros em situação irregular no Brasil.

A nova lei permite que todos os estrangeiros que estejam em situação irregular e tenham entrado no Brasil até o dia 1º de fevereiro deste ano regularizem sua situação e tenham liberdade de circulação, direito de trabalhar, acesso à saúde e educação públicas e à Justiça.

A medida alcança pessoas que tenham entrado irregularmente no Brasil, cujo prazo do visto de entrada tenha vencido ou que não tenha se beneficiado da última Lei de Anistia Imigratória, de 1998.

Pelos cálculos do Ministério da Justiça, em torno de 50 mil pessoas poderão ser beneficiadas. Há, no entanto, entidades internacionais que estimam em até 200 mil o número de estrangeiros em situação irregular no Brasil.

Os interessados poderão fazer o pedido de regularização até o final do ano (a data provável é 30 de dezembro). Isso depois que o Diário Oficial da União publicar a portaria do Ministério da Justiça normalizando os procedimentos previsto na lei. A taxa de regularização é de R$ 67 e a de expedição da carteira, de R$ 31.

A medida, para o secretário nacional de Justiça, Romeu Tuma Júnior, humaniza a questão migratória e combate o tráfico de pessoas que entram no Brasil e são empregadas em trabalhos análogos à escravidão. É o que ocorre, por exemplo, com os trabalhadores bolivianos contratados informalmente por empresas de confecção em São Paulo.

O secretário disse que, além dos bolivianos, os chineses, paraguaios, peruanos e russos estão entre os principais grupos populacionais que a nova legislação poderá beneficiar.

Atualmente há cerca de 880 mil estrangeiros vivendo regularmente no Brasil, a maioria deles vinda de Portugal, do Japão, da Itália e da Espanha. O governo estima que, hoje, aproximadamente 4 milhões de brasileiros vivam no Exterior.

Tuma Júnior disse esperar que a iniciativa brasileira sensibilize e gere reciprocidade em outros países. Os países estão criminalizando, e o Brasil, humanizando, comparou.

Além de sancionar a Lei da Anistia Migratória, o presidente Lula deve assinar hoje mensagem ao Congresso Nacional enviando projeto para uma nova Lei de Estrangeiros.

O secretário informou ainda que os brasileiros que queiram emitir certidão negativa de naturalização de seus parentes ascendentes, para pedir cidadania nos países de origem da família, poderão usar o serviço de certidão eletrônica disponível no site do Ministério da Justiça.

Fonte: http://zerohora.clicrbs.com.br/zerohora/jsp/default.jsp?uf=1&local=1§ion=Política&newsID=a2565948.xml